AKIRA (geboren 1986 in Vorwerk) lebt und arbeitet mit seiner Partnerin und zwei Kindern auf einem Resthof in Pohle. Er ist als bildender Künstler und als Holzofenbäcker tätig.
Künstlerischer Ansatz
In seinen Bildkompositionen transzendiert AKIRA die Wirklichkeit und nähert sich den nicht sichtbaren und nicht begreiflichen Phänomenen des Unterbewussten und Jenseitigen an. Sein formaler Umgang mit der Farbe – insbesondere das Übermalen von vorherigen Motiven – entspricht dem Wesen des Entstehens, Veränderns und Auslöschens alles Lebendigen.
Seine Bildwelten offenbaren eine Dynamik des Suchens und gehen häufig von alltäglichen Szenen des ländlichen Lebens aus, die eine unerwartete Wendung erfahren. Dabei vermengen sich Elemente des europäischen Expressionismus mit Stilmitteln des japanischen Holzschnitts und der Mangakultur. Die Arbeiten verbinden sinnliche Erfahrung mit dem Moment des Überraschenden und bieten jenseits intellektueller Kategorien einen intuitiven Zugang zum Menschsein.
Werdegang
Patrick Eicke studierte von 2006 bis 2012 Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig und schloss mit dem Diplom ab. Nach einer Ausbildung zum Bäcker erwarb er im Jahr 2023 den Meistertitel im Bäckerhandwerk. Im Jahr 2024 gründete er im künstlerischen Kontext die Holzofenbäckerei „Charlie Brandt“.
Ausstellungen (Auswahl)
2025: Das Nachthemd (Einzelausstellung), Metavier, Hannover
2025: Love, Scissors, Paper (Gruppenausstellung), Bienenhaus Apelern
2023: Bread Bazaar (Einzelausstellung), Ratskeller Rodenberg
2023: Neighbors (Gruppenausstellung), Kesselhaus Lauenau
2022: Writers House, Galerie Ortloff, Leipzig
2018: I disappeared into Nothingness (Einzelausstellung), Galerie Genscher, Hamburg